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Mein Film-Monat - März 2013

Im März habe ich mir unter anderem "The Experiment" (lief auf PRO7) angesehen und irgendwie bin ich schon etwas stolz, dass unser deutsches Original ("Das Experiment") tatsächlich merklich besser ist! Lohnt sich auf jeden Fall, die beiden Filme mal miteinander zu vergleichen. ^^ Anschauen kann man sich auch "The Losers" (lief auf RTL), "Solitary Man" (lief in der ARD) und "In Time" (auf BD gesehen), alle drei ganz okay für den schnellen Filmhunger zwischendurch. Wirklich ans Herz legen kann ich Euch "Der Junge im gestreiften Pyjama" (lief im ZDF), aber dazu findet Ihr weiter unten eine eigene Rezension. Ab geht's mit den Filmen des letzten Monats:



"Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich"

(im Kino - Sneak Preview - gesehen am 04.03.13)

Dass man bei der Sneak nicht weiß welcher Film einen erwartet, ist Segen und Fluch zugleich. Segen, weil man mitunter echte Highlights erwischt, denen man regulär im Kino wohl keine Chance gegeben hätte oder die völlig an einem vorbeigegangen wären. Fluch, weil man auch so richtig in die Scheiße greifen und einen Film wie "Charlies Welt" erwischen kann.
Die Handlung dieses kruden Machwerks zusammenzufassen ist nicht leicht, um ehrlich zu sein gibt's nämlich keine. Schaut Euch ein x-beliebiges Video auf Youporn an und Ihr stoßt auf eine gehaltvollere Story als hier. Der Originaltitel lautet ja "A Glimpse Inside the Mind of Charles Swan III" und es wirkt tatsächlich wie ein Blick in die wirre Gedankenwelt des schon länger nicht mehr ganz zurechnungsfähigen Charlie Sheen. Verblüffend, dass man sich die Mühe machte überhaupt einen fiktiven Charakter zu erfinden. Wie dem auch sei, der Playboy Charlie wird im Film von seiner Freundin verlassen und sein Leben gerät im Anschluss iwie aus den Fugen. Für den Zuschauer bedeutet das eine unbeschreiblich öde Aneinanderreihung sinnbefreiter Szenen, größtenteils sogar abgedrehte "Tagträume", die weder schlüssig noch interessant noch optisch ansprechend noch in irgendeiner Form lustig geraten sind. Das ganze Konstrukt "Charlies Welt" bleibt bis zum Schluss undurchsichtig und banal, bis auf teilweise ganz brauchbare Filmmusik kann hier aber auch wirklich gar nichts überzeugen. Nicht einmal Bill Murray, bei dem ich mich ernsthaft frage warum er einerseits in Sachen "Ghostbusters III" jahrelang so dermaßen rumzickt und sich andererseits für Schund wie diesen hier hergibt. :/ Hab ich da eben "bis zum Schluss" geschrieben? Jawohl, mit eiserner Willenskraft hielt ich bis zum Ende des Abspanns durch. Für ungefähr die Hälfte des gut besuchten Kinosaals gilt dies nicht und jeder einzelne "Flüchtling" hat mein vollstes Verständnis. Es gibt ja immer mal einige Sneaker, die den Film vorzeitig verlassen (manchmal schon nach ein paar Minuten, was ich btw absolut dämlich finde), aber eine solche Flüchtlingswelle wie dieses mal hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Und ich nehme ganz stark an dass von den anderen armen Menschen, die tapfer ausgeharrt haben, ebenfalls niemand positive Worte über "Charlies Welt" verlieren würde.
Fazit: Charlie Sheen untermauert mit diesem katastrophalen Film in erschreckend deutlicher Weise seinen tiefen Fall und ich kann nur jedem davon abraten, sich diesen Stuss anzutun. Im Untertitel heißt es so schön "Wirklich nichts ist wirklich" - es sollte auf die Qualität dieses Machwerks bezogen eher heißen: Wirklich nichts ist gut!



"Ein MordsTeam - On the Other Side of the Freeway"

(im Kino - Sneak Preview - gesehen am 11.03.13)

Sorry, aber "Ziemlich beste Freunde" habe ich (bisher) nicht gesehen. Ohne diesen enorm erfolgreichen Film wäre wohl "Ein MordsTeam" bei uns gar nicht auf die große Leinwand gekommen, nutzt man doch den enorm gestiegenen Bekanntheitsgrad von Schauspieler Omar Sy, um Kinogängern auch seinen neuen Film schmackhaft zu machen. Es geht um zwei ungleiche Pariser Cops - ein flapsiges Plappermaul aus der Vorstadt und ein karrierefokussierter Schnösel aus der noblen Innenstadt. Für einen gemeinsamen Fall müssen sich die Beiden als Team zusammentun, lernen den jeweils anderen natürlich mit der Zeit zu schätzen und werden am Ende Freunde.
Das alte Erfolgsrezept des klassischen Buddy-Films funktioniert auch heute noch gut, wenn es denn ansprechend und ideenreich umgesetzt wird. Punkten kann "Ein MordsTeam" hier ganz klar mit seinem gut agierenden und ebenso gut harmonierenden Hauptdarsteller-Duo, das für zahlreiche witzige Szenen sorgt. Beide Cops haben die Sympathien der Zuschauer recht schnell auf ihrer Seite, wobei Sy's Spiel zugegebenermaßen manchmal doch etwas übertrieben bzw. überzogen rüberkommt. Sei's drum, die Konstellation passt und über weite Strecken fühlt man sich bei dem Film durchaus gut unterhalten. Irgendwann zieht es sich aber auch gewaltig hin, was wohl leider der lahmen Story geschuldet ist, die kaum Spannung erzeugen mag. Das Drehbuch weist deutliche Schwächen auf, die Charakterzeichnung der Nebendarsteller ist praktisch nicht vorhanden und zumindest mir kam es so vor als wären einige Dialoge und Szenen zu sehr auf's französische Publikum zugeschnitten - gewisse "Häh?"-Momente haben sich da durchaus eingeschlichen. Ob man den stets präsenten, ernsten Unterton besser weggelassen hätte, vermag ich nicht zu beurteilen.
Dafür dass "Ein MordsTeam" in meinen Augen praktisch nur von seinen beiden gegensätzlichen Protagonisten und ihrer amüsanten Interaktion lebt, ist meine Bewertung erstaunlich hoch ausgefallen. Mit besserem Drehbuch, mehr Einfallsreichtum und vielleicht etwas kürzerer Laufzeit wäre aber auf jeden Fall noch mehr drin gewesen.



"Identity Thief - Voll abgezockt"

(im Kino - Sneak Preview - gesehen am 18.03.13)

Sandy Bigelow Patterson, ein braver Familienvater und Büroangestellter, staunt nicht schlecht als eines Tages an einer Tankstelle seine Kreditkarte durchgeschnitten wird und er sogar Ärger mit der Polizei wegen eines angeblich versäumten Gerichtstermins bekommt. Des Rätsels Lösung: Die Betrügerin Diana hat seine Identität gestohlen und räumt nun in einem ungehemmten Konsumrausch sein Konto leer. Als Sandy auch noch seinen Job zu verlieren droht, macht er sich auf den Weg nach Florida, um Diana in seine Heimatstadt zu holen. Denn nur dann können die Cops gegen sie vorgehen...
Das Problem von vielen Hollywood-Komödien findet sich schon seit Jahren in den platten, nach Schema F zusammengeklöppelten Drehbüchern, welche statt feinsinnigem Spiel (aus dem oft genug die Komik von selbst entsteht) oder originellen Ideen eher provozierende Anzüglichkeiten, billige Kalauer und 08/15-Figuren-Konstellationen in den Vordergrund stellen. Das KANN mitunter sogar ganz witzig sein, vermag aber selten einen kompletten Film zu tragen. Auch "Voll abgezockt" hat durchaus so manch witzige Szene zu bieten, außerdem gefällt die Ausgangs-Idee und auch der sympathische Jason Bateman gibt sein bestes. Doch auf der anderen Seite herrscht immer wieder Langeweile, das Spiel von Melissa McCarthy (erinnert an eine Ami-Version von Cindy aus Marzahn..) wirkt hier und da sehr überzogen bis nervig und die Story schwächelt ebenfalls im Verlauf zusehends. Allein die Nebenhandlung mit den bösen Verfolgern (zwei Killer und ein Kopfgeldjäger), die Untätigkeit der Polizei oder die Läuterung der notorischen Betrügerin kommen schon sehr sehr bemüht rüber. Und wie sich der Film schamlos über Stereotypen und Klischees lustig macht (vor allem Dicke), das stößt mächtig sauer auf. Eine Komödie ähnlicher Form, die dieser um Lichtjahre voraus ist, wäre "Ein Ticket für zwei". Den Streifen kann ich nur wärmstens empfehlen, für "Identity Thief" sollte man dagegen lieber auf die TV-Ausstrahlung warten. Für den kleinen Fernseh-Hunger zwischendurch ist der als "Popcorn-Futter für die Massen" konzipierte Film gerade noch so okay.



"Jack the Giant Slayer"

(im Kino - in 3D - gesehen am 19.03.13)

Rotkäppchen, Frau Holle, Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Dornröschen u.s.w. u.s.f. - es gibt viele Märchen die wir wohl alle kennen und die uns als Kind vorm Schlafengehen vorgelesen wurden. Zu der etwas unbekannteren Sparte gehört sicherlich "Hans und die Bohnenranke", aus dem sich nun für Bryan Singers neuesten Film bedient wurde. Grob gesagt geht es darum dass der Bauernjunge Jack eher zufällig einige Zauberbohnen in die Finger bekommt, von denen eine nach Berührung mit Wasser zu einem Gremlin mutiert.. äh, ich meine zu einer mächtigen Bohnenranke. Diese ragt hinauf bis zur Welt der Riesen (zwischen Himmel und Erde gelegen), die den Menschen nicht unbedingt wohlgesonnen sind. Dummerweise wird die Prinzessin des Königsreichs bei der Aktion unfreiwillig dort hinauf befördert, weshalb ihr Vater einen Suchtrupp losschickt um sie wieder auf die Erde zu holen. Jack geht natürlich mit, denn er hat sich - wie könnte es anders sein - in die Königstochter verliebt...
Das klassische Märchen an sich verfügt ja eher über einen simpel strukturierten Handlungsverlauf und klar definierte Figuren ohne jegliche Tiefe. Bryan Singer übernimmt diese Prämisse für seinen Film und ob das in der heutigen Zeit, in der eher ambivalente Helden angesagt sind, noch funktioniert, muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Ich für meinen Teil habe es geradezu genossen, wie geradlinig und klassisch "Jack and the Giants" (deutscher Titel) inszeniert ist. Das bezieht sich ja nicht nur auf die Story und das Charakterdesign, sondern auch auf die Technik, die mit satten Farben und vor allem wunderbar ruhiger Kameraführung gerade heutzutage eine echte Wohltat ist. Allein dafür hat der Film schon ein Extralob verdient! ^^ Aber die Geschichte macht auch einfach insgesamt einen runden Eindruck, das Darsteller-Ensemble überzeugt auf ganzer Linie (vor allem Nicholas Hoult und Ewan McGregor), der Humor kommt nicht zu kurz und die CGI-Effekte mögen zwar nicht überragend ausfallen, reichen jedoch vollkommen aus. Gut, ein paar Logikfehler zauberten ab und zu ein Runzeln auf meine Stirn (Stichwort: Flucht unter die Königsrobe; oder die unlogisch verteilten Bohnenranken am Rand des Zwischenreichs der Riesen), aber das kann den Gesamteindruck nur marginal trüben. Mit dem ein oder anderen Storykniff und einem etwas bombastischeren Finale hätte "Jack the Giant Slayer" vielleicht eine noch höhere Wertung ergattern können, aber man kann ja nicht alles haben. Der Film ist ein rasantes, äußerst geradlinig erzähltes Fantasy-Abenteuer, das nicht zuletzt wegen der "altmodischen Inszenierung" (positiv gemeint!) und den gut aufgelegten Darstellern hervorragend unterhält. Ach ja, die Dreidimensionalität kommt nur recht selten so richtig zum Tragen, steht dem Streifen aber alles in allem durchaus gut zu Gesicht.



"Heute bin ich blond"

(im Kino - Sneak Preview - gesehen am 25.03.13)

Diagnose: Krebs! Und zwar nicht irgendeiner: Die erst 21-jährige Sophie bekommt es mit einem ziemlich bösartigen und nicht operablen Tumor an der Lunge zu tun, bei dem Angaben im Internet von einer gerade mal 15-prozentigen Heilungschance sprechen. Trotzdem nimmt die junge Frau mit Hilfe von Chemo- und Bestrahlungstherapie den Kampf auf und wehrt sich auch dagegen, von der heimtückischen Krankheit ihr Leben bestimmen zu lassen...
Basierend auf einem autobiographischen Bestseller lässt der Film seine Zuschauer an einem dramatischen Stück von Sophies Leben teil haben. Wir lernen sie kurz vor der Diagnose kennen, sind dabei wenn ihr die schlimme Nachricht vom Arzt mitgeteilt wird und erleben ihren Kampf gegen den Krebs mit all den Facetten die diese harte Zeit mit sich bringt. Das klingt jetzt nicht unbedingt nach einem allzu spannenden Film und um ehrlich zu sein ist er auch ein gutes Stück zu lang(-atmig) geraten. Gut gemacht ist er, aber allzu viel kann so ein "verfilmter Krankheitsverlauf" natürlich nicht bieten. Außerdem verstehe ich nicht ganz, warum der titelgebende Aspekt mit den Perücken bzw. eher den verschiedenen Rollen, in die Sophie schlüpft, irgendwie viel zu oberflächlich abgehandelt und erklärt wird. Hmm, egal, ein bisschen hat mich dann noch gestört, dass die Nebenwirkungen von Chemo und Bestrahlung doch etwas "verharmlosend" dargestellt werden, auch wenn diese natürlich je nach Patient unterschiedlich stark ausfallen können. jedenfalls gibt es ansonsten gar nicht viel an "Heute bin ich blond" auszusetzen. Die Hauptdarstellerin macht ihre Sache als Schauspielnovizin erstaunlich prima und kommt sehr glaubhaft rüber, bloß ein paar der Nebendarsteller fand ich weniger überzeugend (z.B. den Krankenpfleger). Der stets präsente Optimismus wirkt zum Glück nicht aufgesetzt und macht Krebs-Patienten sicher Mut, was wohl auch als heeres Ziel des Films angesehen werden darf!? Ich persönlich bin überrascht, wie wenig mich Sophies Schicksal am Ende letztlich berührt hat, von einigen durchaus bewegenden Momenten mal abgesehen. Ob es bei "Heute bin ich blond" zum Happy-End kommt verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Ob Ihr Euch dieses Drama anschauen möchtet kann ich ebenfalls nicht sagen.



"Der Junge im gestreiften Pyjama"

(im TV gesehen am 29.03.13)

Berlin zur Zeit des Dritten Reichs: Der Vater des 8-jährigen Bruno wird zum KZ-Kommandanten befördert und zieht mit seiner Familie daher in ein abgeschiedenes Anwesen, in dessen Nähe sich besagtes Konzentrationslager befindet. Trotz ausdrücklichem Verbot schleicht sich der abenteuerlustige Bruno in die dem Haus angrenzenden Wälder und stößt nach einiger Zeit auf einen Elektrozaun, hinter dem ein kleiner jüdischer Junge namens Shmuel hockt. Die beiden freunden sich an...
Bedarf es eines weiteren Films zur Aufarbeitung von Nazideutschland? Gibt es davon nicht mittlerweile genug!? Nun, meiner Meinung nach ist jeder Beitrag zur Thematik willkommen, solange er gut gemacht ist und im Idealfall etwas Neues beizutragen hat. So wie "Der Junge im gestreiften Pyjama", der mit einem völlig neuen Blickwinkel aufwarten kann und dadurch eine ganz eigene Intensität aufbaut. Die kranke nationalsozialistische Ideologie aus den Augen eines 8 Jahre alten Jungen, genauer gesagt des Sohnes eines hochrangigen Nazi-Soldaten, darum dreht sich der Film. In seiner kindlich naiven Art begreift Bruno gar nicht, was da um ihn herum vor sich geht, während sich der Zuschauer dessen natürlich jederzeit bewusst ist. Aber wie soll der Kleine auch durchblicken, wenn man ihm Wahrheiten verschweigt, sein Privatlehrer ihm Müll erzählt und er an einer Stelle sogar einen Propagandafilm über das ach so schöne Leben im KZ mit ansieht. Also haben wir auf der einen Seite die "Missdeutungen" des Jungen: Er hält das KZ für eine Farm, die Kleidung der Gefangenen für Pyjamas, die Nummern darauf für ein Spiel, er denkt der Hausbedienstete Pavel hätte freiweillig seinen Job als Arzt aufgebeben und er beneidet Shmuel sogar um seine Spielkameraden hinter dem Zaun (welcher seiner Ansicht nach Tiere fernhalten soll). Auf der anderen Seite arbeitet der Film auch exzellent mit dem Nicht-Ausgesprochenen, mit Blicken und Andeutungen. Das zusammen genommen verfehlte bei mir nicht seine Wirkung und hat mich echt bewegt. Wütend wird man ob der völligen Idiotie der Nazis, die natürlich auch den Kindern ihr pervers-gefährliches Weltbild einzutrichtern versuchen. Fassungslos ist man wegen der dargestellten Umgangsweise mit den Juden bzw. den angedeuteten Greueltaten (ich sage nur: schwarzer Rauch...). Traurig ist man aus Mitleid für die KZ-Häftlinge, ohnmächtig wegen der sich abzeichnenden Zuspitzung bis zum erbarmungslos grausamen Finale, welches mir unter die Haut ging und Tränen in die Augen trieb. Zum Glück wurden in "Der Junge im gestreiften Pyjama" die Charaktere sehr schön herausgearbeitet. Neben Hauptfigur Bruno - dargestellt von Asa Butterfield, den viele gewiss aus "Merlin" oder "Hugo Cabret" kennen - fand ich z.B. auch die zunehmende Wandlung seiner Mutter sehr interessant. Schade dass darauf nicht genug eingegangen wird und man es nur am Rande mitbekommt. Nun darf man natürlich nicht verschweigen, dass die Macher es mit dem Realismus mitunter nicht allzu genau nehmen - wobei das gewiss eher der Romanvorlage geschuldet ist. Dass sich Shmuel tagtäglich ungestört in eine nicht bewachte Ecke des KZs verkriechen kann, dass für Häftlinge eine etwas arg leichte Fluchtmöglichkeit besteht oder dass Brunos unzählige "Ausflüge" gerade aufgrund des sehr überschaubaren Grundstücks, auf dem er sich eigentlich aufhalten darf, immer unbemerkt bleibt - diese Punkte und wenn man pingelig ist sicher noch einige andere muss man einfach hinnehmen. Wer das nicht kann oder wen die recht ruhige Erzählweise der Geschichte stört, wird womöglich wenig mit dem Streifen anfangen können. Allen anderen kann ich nur empfehlen mal einen Blick zu riskieren, denn trotz bzw. gerade aufgrund des Verzichts auf Visualisierungen des Holocaust-Schreckens ist diese sensible, neue Herangehensweise an eine uns allen wohl bekannte Thematik in meinen Augen ziemlich gut gelungen.


7.4.13 22:39
 
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