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Mein Kino-Monat - Mai 2008

"Iron Man"

Man sollte meinen dass für die Filmindustrie irgendwann der Pool an interessanten Comichelden erschöpft ist und die Superhero-Verfilmungen weniger werden - das ist ein Irrtum. Neben der kommenden Rückkehr von Batman, Hulk und Hellboy schaffen es auch immer wieder unverbrauchte Figuren auf die große Leinwand, Marvel hat diesbezüglich noch einiges in petto und legt die Messlatte mit ihrem "Iron Man"-Blockbuster verdammt hoch. Dabei ist es erstaunlich wie ein paar an sich simple "Zutaten" und ein glückliches Händchen bei der Besetzung des Hauptdarstellers genügen um den Eisernen zum echten Kinosommer-Highlight werden zu lassen. Klar ist natürlich dass man ein Faible für solche Filme haben sollte (logisch) und klar ist auch dass ich gerade die Einführung solcher Superhelden immer mit am faszinierendsten finde. So stimmig und unterhaltsam wie HIER hab ich das aber lange nicht gesehen, man könnte stundenlang zusehen wie Tony Stark an seinem Kampfanzug herumbastelt und ihn testet. ^^ Robert Downey Jr. ist ohne Zweifel die perfekte Besetzung für den millionenschweren Playboy Stark, dessen egozentrische und großmäulige Art (allein der Zynismus ist genial!) genauso toll umgesetzt wird wie sein Idealismus sowie sein erfrischend trockener Humor. Ganz ganz famose Leistung sowohl von Downey Jr. als auch den Drehbuchautoren! Dass die Nebenrollen (Gwyneth Paltrow als Assistentin, Terrence Howard als Militär-Kumpel) dabei zu kurz kommen ist witzigerweise genau die richtige Entscheidung um den Fokus völlig zu Recht allein auf die Entstehung des Iron Man zu richten - außerdem bleiben dadurch genug Möglichkeiten für die 100%ig anstehenden Fortsetzungen über. Auch was den Bösewicht angeht tritt man etwas auf die Bremse, für einen ersten starken "Bossfight" reicht Jeff Bridges als böser Geschäftspartner jedoch allemal aus. Die Actionszenen sind ebenfalls vergleichsweise rar gesät, dafür aber vor allem tricktechnisch makellos inszeniert und somit ein wahrer Augenschmaus. Zumal man hier auch etwas von der Action ERKENNT, nicht wie z.B. beim diesbezüglich enttäuschenden "Transformers"..

Unbedingt erwähnen muss ich noch dass der Film für eine FSK12-Freigabe geschnitten wurde, was ich leider erst nach meinem Kinobesuch erfuhr - sonst hätt ich den Film wie üblich im Lichtspielhaus boykottiert. Ohne Zensur wäre demnach auch zumindest eine "1-" locker drin gewesen, dies nur als Hinweis für die kommende Uncut-DVD. Lächerlich finde ich dass wieder einmal viele Kinobesucher den Saal vorzeitig verlassen und somit das Ende des Films nicht mitbekommen haben. Da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln, aber man kennt es ja nicht anders.

P.S. Der obligatorische Stan-Lee-Cameo ist selbstverständlich auch wieder zu finden - immer wieder eine Freude!



"Urmel voll in Fahrt"

Vor zwei Jahren konnte mich der deutsche CGI-Spaß "Urmel aus dem Eis" (Note 3) durchaus überzeugen, nachzulesen in meinem ausführlichen Review. Nun kehrt das prähistorische Urmel auf die Kinoleinwand zurück und zeigt wie man eine Fortsetzung so richtig schön versemmeln kann. Die Stärken des Erstlings waren vor allem seine liebenswerten Figuren - allen voran das knuffige Urmel - sowie eine durchgehend charmante Inszenierung. Davon ist kaum etwas übrig geblieben. Dass Professor Tibatong und Tim recht schnell aus der Handlung rausgeschrieben werden ist da noch das kleinste Problem, doch Urmels tierische Freunde werden größtenteils zu langweiligen Statisten degradiert. Der Dino selbst hat einiges an Knuffig- und Lässigkeit verloren (liegt u.a. an der neuen Synchronstimme), Neuzugang Babu ging mir sogar die meiste Zeit etwas auf die Nerven. Da passt es gut ins Bild dass Bösewicht Barnaby kein Ersatz für Ex-König Pumponell ist.

Die Story rund um den Vergnügungspark stellt auf dem Papier sicher ein noch größeres Abenteuer für Urmel dar, letztlich bleibt die Geschichte aber viel zu dünn und schleppt sich eher zusammenhanglos von einer turbulenten Verwicklung zur nächsten. Mich als Zuschauer ließ das Ganze leider ziemlich kalt, zumal auch optisch der Weggang von Titiwu ein großer Fehler ist, denn die Backgrounds im Freizeitpark wirken erschreckend "leer" und leblos. Bereits Teil 1 war ja eher auf die kindliche Zielgruppe ausgerichtet, dies ist beim Nachfolger konsequenterweise nicht anders. Doch wo "Urmel aus dem Eis" mit einer gehörigen Portion Charme die etwas zu kindgerechte Inszenierung und die harmlosen Dialoge zumindest teilweise ausgleichen konnte, entpuppt sich "Urmel voll in Fahrt" unter'm Strich als seelenlose Fließbandware - da können auch die erneut prominent besetzten Synchronstimmen (Engelke, Herbst, Kalkofe etc.) nichts dran ändern. Nicht mal mein Favorite Schusch (remember: "Ein unsächtbarer Fäsch? Wenn Du ähn nicht sehen kannst, wä wällst du ähn dann fänden?") konnte mich diesmal überzeugen. Kleine Kinder können sich den Film mal reinziehen, alle anderen verzichten besser darauf und greifen höchstens zum deutlich besseren Erstling. Öff öff.



"Drillbit Taylor - Ein Mann für alle Unfälle"

Owen Wilson sehe ich in Komödien immer gerne, sein ihm eigener Charme kommt auch in "Ein Mann für alle Unfälle" wieder zum Tragen. Doch die Medaille hat eine Kehrseite, zu der ich gleich komme. Zunächst mal kurz worum es geht: Drei schmächtige Highschool-Frischlinge heuern einen Bodyguard an, der sie vor einem fiesen Schulrowdy beschützen soll. Dass Drillbit Taylor eigentlich obdachlos ist und zunächst nur das Elternhaus eines der Kids ausräumen will, dämmert den drei sympathischen Loser-Jungs zunächst nicht.
Joa, das reicht schon als kurze Zusammenfassung. Um gleich Klartext zu reden: Der Film ist ziemlich belanglos und man muss ihn nicht unbedingt gesehen haben. Allerdings hat es mich dann doch überrascht wieviele Lacher tatsächlich saßen, vorwiegend ist das den drei Jungschauspielern zu verdanken, die so manch absurde Szene sehr überzeugend rüberbringen können. Ich hätte nicht gedacht dass ausgerechnet Owen Wilsons Auftritte dann im Vergleich oft den Filmfluss eher ausbremsen und hier und da sogar richtiggehend langweilig ausgefallen sind. Nicht immer, keine Sorge, und der bereits erwähnte typische Wilson-Charme macht einiges wett, letztlich bleibt die Figur des "Leibwächters" aber etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Schade, wobei eine viel höhere Bewertung wohl eh nicht drin gewesen wäre. Wie gesagt: Belanglos. Doch wer ab und an harmlose Highschool-Komödien mag, kann gerne einen Blick auf dieses solide Machwerk werfen. Neue Impulse für das Genre darf man indes nicht erwarten.



"The Eye"

Ich gebe zu, als die Welle von Hollywood-Remakes bekannter asiatischer Gruselschocker damals seinen Anfang nahm, konnte man noch guter Dinge sein. "The Ring" (Note 2+) war beispielsweise richtig klasse. Mittlerweile übertreibt es Hollywood jedoch. Jeden fernöstlichen Horrorfilm einfach 1zu1 kopieren kann einfach nicht die Lösung sein. "The Eye" merkt man seine Herkunft denn auch sofort an, das Hongkong-Original kenne ich allerdings nicht (klar, sowas läuft ja nicht in unseren Kinos..). Was soll's, aus der Geschichte einer blinden Frau, die nach einer Netzhauttransplantation seltsame Visionen hat und daraufhin einem dunklen Geheimnis ihrer Netzhautspenderin auf die Spur kommt, hätte man durchaus einen überzeugenden Horrorstreifen schnitzen können. Ansatzweise gelingt das den Machern auch, "The Eye" hält durchaus ein paar gute Schreckmomente parat. Auch Jessica Alba bemüht sich redlich ihrer Figur Glaubwürdigkeit zu verleihen, so ganz gelingt es ihr in meinen Augen (höhö) aber nicht. Was dem Film jedoch WIRKLICH fehlt sind ein anständiger Spannungsbogen und wesentlich mehr Gruselatmosphäre, beides in "The Eye" über weite Strecken Mangelware. Zu bekannt die einzelnen Versatzstücke, zu schleppend der Handlungsverlauf - das drückt die Bewertung deutlich nach unten. Wer auf Asiaten-Gruselfilm-Hollywood-Remakes steht macht mit "The Eye" nichts falsch, wer auf Jessica Alba steht ebenfalls nicht (*G*), alle anderen sehen sich vielleicht besser nach Alternativen bzw. dem Original in der Videothek um.



"Prom Night"

Puh. Hab ich da eben geschrieben dass 1zu1-Kopien von asiatischen Gruselfilmen nicht der Weisheit letzter Schluss sind? Vielleicht sollte ich ergänzen dass Remakes alter Teenie-Slasherfilme aus den 80er Jahren ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei sind - zumindest nicht wenn sie so ideenlos und lächerlich daherkommen wie "Prom Night". Das einzig positive an dem stümperhaften Machwerk ist sein unfreiwilliger Humor, der zwangsläufig aus dem grottigen und vor hoffnungslos ausgelutschten Klischees nur so triefenden Drehbuch entsteht. Aber denkt nicht dass sich darum ein Kinobesuch lohnt, Spaß macht "Prom Night" nämlich keineswegs. Nach kürzester Zeit ist die Ausgangslage geklärt: Psychopathischer Lehrer ist scharf auf Protagonistin Donna, meuchelt ihre Eltern und ihren Bruder ab, nur um dann nach längerem Knastaufenthalt kurz vor Donnas Highschool-Abschlussball zu fliehen und ihr erneut nachzustellen (inklusive der obligatorischen Ermordung all ihrer Freunde). Da erwartet man als Zuschauer - gerade weil der Killer ja schon frühzeitig vorgestellt wird - irgendwo noch Storywendungen, Überraschungen, Aha-Momente... Aber die Macher halten bis zum Schluss an ihrem Konzept fest, welches da wohl Ideenlosigkeit lautete. Vorsichtig formuliert ist das dreist, ich nenne es eher eine bodenlose Frechheit.

Allein die ganzen Klischees und 08/15-Szenen, da schüttelt es mich regelrecht. Wer nimmt schon noch die uralte Spiegel-umdreh-und-den-Killer-hinter-sich-seh-Sequenz (samt Varianten) ernst!? Das ganze wird jedoch noch getoppt von dem unsäglich dämlichen sowie unlogischen Verhalten der Darsteller, egal ob hirnlose Teenies oder unfähige Cops - besonders helle ist hier keiner. Aber gut, so muss ich mich halt wieder darüber aufregen dass ständig jemand rückwärts flüchtet um dann logischerweise gegen irgendeinen Gegenstand zu stoßen um brav auf sich aufmerksam zu machen (warum auch gucken wohin man geht..). Und ich darf mich fragen wieso jemand der sich unter's Bett legt nicht sofort bemerkt dass neben ihm eine Leiche liegt. Mein absolutes Highlight und DER Lacher des Films schlechthin: Als der Killer erledigt ist und Donna (leider?) überlebt hat, gibt der Cop den ach so beruhigenden "Es ist ja alles wieder gut"-Spruch zum besten, wohlgemerkt während praktisch Donnas komplette Freundesriege und Familie gerade aufgeschlitzt wurden. Erwähnen sollte ich vielleicht dass "aufgeschlitzt" etwas zu hart klingt für diesen blutleeren Film, denn für eine PG13-Freigabe wurde auf Splatter und dergleichen komplett verzichtet. Genauso wie halt auf ein gutes Drehbuch, genauso wie auf interessante Charaktere oder auch überzeugende Darsteller. Und was folgt daraus? Auch wir als Filmfreunde sollten uns in Verzicht üben und diesen erbärmlichen Film(versuch) weiträumig umgehen. Bottom line.



"Indiana Jones IV - Das Königreich des Kristallschädels"

Sind wir mal ehrlich, mittlerweile gibt es eigentlich KEINE alten Filme mehr bei denen späte Fortsetzungen ausgeschlossen werden können. "Stirb langsam" und "Rambo" haben es vorgemacht und nun zieht der Mann mit dem Schlapphut und der Peitsche tatsächlich mit einem vierten Teil nach. Ob die Fortführung von Klassikern nach so langer Zeit Sinn macht bleibt oft fragwürdig, zumeist hofft man einfach nur dass die Filmreihen bloß nicht kaputt gemacht werden. Was nicht immer gelingt. Unabhängig von der Qualität des Endproduktes würde ich "Indiana Jones IV" zunächst mal als überflüssig bezeichnen. "Der letzte Kreuzzug" war ein runder Trilogie-Abschluss und wenn schon ein weiterer Teil, dann wäre mir eine deutlich frühere Verfilmung des "Fate of Atlantis"-Stoffs lieber gewesen. Sei's drum, wie Ihr an meiner Benotung schon sehen könnt hat mir das aktuelle Indy-Abenteuer durchaus gut gefallen. Steven Spielberg und George Lucas haben aber auch überdeutlich darauf geachtet dass alle wichtigen Zutaten der alten Teile wieder mit an Bord sind, allen voran logischerweise Harrison Ford als peitschenschwingender Archäologe. Ford ist zwar sichtlich gealtert, was leider auch sofort schmerzlich ins Auge sticht, aber von seiner ersten Szene an schlüpft er trotzdem so perfekt in die Kultrolle, dass es eine wahre Freude ist. Allein seine Sprüche und überhaupt die unnachahmliche Indy-Coolness werten den Film schon enorm auf, darüber hinaus macht Ford auch in den Action-Sequenzen noch eine hervorragende Figur (für sein Alter wohlgemerkt). Man freut sich einfach diesen Haudegen wiederzusehen, mit dem man so schöne Erinnerungen (sei es durch Kino- oder DVD-Abende) verbindet.

Die großen Stärken vom "Königreich des Kristallschädels" sind neben der Figur Indiana Jones an sich sein Humor, die gewohnt spannende Abenteuer-Atmosphäre und durchaus gelungene Action. Die kommt teils oldschool und teils up-to-date daher, Indy-typisch auch mal ziemlich unrealistisch (was vollkommen okay ist). Bei manchen Szenen frage ich mich jedoch wie diese allen Ernstes den Weg ins finale Drehbuch finden konnten, als Beispiel sei da die Tarzan-Nummer genannt. Dafür gefiel mir im Ausgleich das Fecht-Duell auf den Jeeps ausgesprochen gut. Ein großes Problem des Films ist der zwangsläufige Vergleich mit den Vorgängern und da KANN Indy4 nur Federn lassen nach fast 20 Jahren Pause - immerhin spielt die Story nun konsequenterweise im Jahr 1957. Und um ganz ehrlich zu sein: Das Flair der 30er Jahre fehlt einem irgendwie. Inmitten von Rock'n'Roll, dem Kalten Krieg und rebellischen Teenagern wirkt Indiana Jones zeitweise erschreckend deplatziert und fremd. Hinzu kommt noch ein heftig diskutierter Streitpunkt, zu dem ich ebenfalls Stellung beziehen möchte: Dass die Macher rund um die Legende des Kristallschädels die Alienhysterie der damaligen Zeit (Rosewell-Zwischenfall, Area 51 etc.) mit eingeflochten haben ist okay. Auch wenn ICH persönlich finde dass die Geschichten um religiöse Artefakte viel besser zu der Reihe passen. Aber ich kann mir nicht helfen, der UFO-Start am Ende ging dann doch etwas zu weit. Das wirkte auf mich befremdlich und unpassend.

Noch kurz zu den Nebendarstellern: Shia LaBeouf als Mutt Williams macht seine Sache ganz ordentlich, als "Nachfolger" in eventuellen Fortsetzungen bzw. Spin-Offs sehe ich ihn aber noch nicht so recht. Mutt ist ein ausbaufähiger Charakter, man wird sehen ob wir sehen dass wir ihn wiedersehen. Die Rückkehr von Marion Ravenwood (Karen Allen) ist für Kenner des ersten Indy-Teils natürlich ein Geschenk, großartig in Erinnerung bleibt sie diesmal aber ganz gewiss nicht. Ja und Cate Blanchett als Russin? Also ich weiß nicht, imho kamen die Nazi-Schergen bedrohlicher rüber. John Hurt, Ray Winstone, Jim Broadbent - alles Darsteller die eher Statisten-Funktion ausfüllen und nicht weiter erwähnenswert sind.
Unter'm Strich ist "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" ein guter Nachschlag zu unserem liebgewonnenen Helden-Mythos geworden, der zwar die Magie der alten Teile nicht annnähernd erreicht, die Reihe aber zum Glück auch nicht kaputt macht. Für sich genommen ist's ein spaßiger Abenteuerfilm geworden, der mit Harrison Fords Charme, jeder Menge Humor, gelungener Action UND auch teils ironischen Bezügen zu den Vorgängern aufwarten kann. Größtes Problem des Streifens: Das Flair der alten Indy-Abenteuer kann nicht mehr erreicht werden, wer sich dadurch von der Enttäuschung hinreißen lässt wird wohl weit weniger Freude am Kinobesuch haben als ich.



"Balls of Fury"

Habt Ihr "Voll auf die Nüsse" gesehen? Oder "Die Eisprinzen"? In dieser Tradition präsentiert sich nämlich auch "Balls of Fury", diesmal steht allerdings nicht Völkerball oder Eiskunstlauf im Mittelpunkt, sondern Tischtennis. Randy Daytona, derbe abgestürzter Ex-Kinderstar dieser Sportart, soll sich für's FBI undercover in die illegale Ping-Pong-Untergrund-Szene einschleichen, um so an den Gangsterboss Feng heranzukommen. Dieser trommelt nämlich alljährlich die besten Spieler für ein großes Tischtennis-Turnier um Leben und Tod zusammen.
Klingt total bescheuert, ist es auch. Der Film nimmt sich zu keiner Sekunde ernst und stellt seine trashige Überdrehtheit bewusst in den Vordergrund. Und ich muss sagen, ich habe mich köstlich amüsiert. Man denke nur an die Glücksgrille oder den toten Panda, selbst die männlichen Sexsklaven waren für so manchen Lacher gut. ^^ Die Idee eine normalerweise auf Kampfsport ausgerichtete Handlung (erinnert an Bloodsport oder Kung-Fu-Filme) auf das Thema TISCHTENNIS zu lenken, muss man erstmal haben. Dabei kann "Balls of Fury" neben amüsant-absurden Situationen und herrlich albernem Humor auch mit in meinen Augen ziemlich coolen - computergepimpten - PingPong-Matches punkten, letztere kamen mir schon fast zu kurz. An den Darstellern gibt es nichts zu mäkeln, Dan Fogler macht seine Sache als Randy gut (von wegen Jack Black wäre die Idealbesetzung..), Maggie Q und James Hong ebenfalls - heraus sticht aber ganz klar Christopher Walken! Er spielt den Oberschurken und hinterlässt mit seiner schrägen Art einen bleibenden Eindruck. Sicher, unter'm Strich ist "Balls of Fury" nichts weiter als eine ziemlich absurd-alberne Blödelei, doch wenn die so witzig daherkommt wie hier - warum nicht. Sowas braucht's ab und an.


16.6.08 22:22
 


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