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Mein Kino-Monat - November 2008

Sensationell, wie früh ich wieder dran bin mit dem Eintrag. *g* Aber das ist halt der Preis für die Urlaubssperre der ich momentan unterliege und die mir auch über Weihnachten und Silvester viel zu wenig Freizeit beschert hat..



"Hellboy II - Die goldene Armee"

Bereits der erste Teil (Note 2-) entpuppte sich vor vier Jahren als überaus gelungene Comicadaption, die Fortsetzung knüpft nun nahtlos daran an. Vor allem die für Regisseur Guillermo del Toro typische, unglaublich phantasievolle Optik verleiht dem Film mal wieder eine ganz eigene Note. Wenn ich da alleine an die Szene auf dem Trollmarkt denke, oder an das Riesen-Tentakel-Baumwesen, die Zahnfeen oder den "Todesengel" - einfach klasse. Im Prinzip ist "Hellboy II" das genaue Gegenteil von "The Dark Knight": Statt auf eine komplexe Story in düsterem, realistischem Ambiente setzt del Toro auf leichtverdauliches Popcorn-Kino mit farbenprächtigen Kulissen, einfallsreichen Kreaturen, jeder Menge Humor und Action sowie einer eher vernachlässigbaren, einfachen Geschichte. Ich für meinen Teil kann damit wesentlich mehr anfangen als mit dem zweiten Batman, der einfach die Fantasy-Elemente zu sehr vernachlässigt hat.
"Die goldene Armee" schneidet bei mir einen Tick besser ab als sein Vorgänger, weil ich mit dem Bösewicht Prinz Nuada viel mehr anfangen kann als noch mit Rasputin und seinem Sandmännchen (Kroenen) - die wirkten bisweilen etwas arg lächerlich. Natürlich ist auch diesmal Ron Perlman als mürrisch-liebenswerter Hellboy das Highlight des Films, auch seine Kollegen - Liz, Abe und der Neuling Johann Krauss - fügen sich perfekt in die Handlung ein. Die Story ist zugegeben recht unspektakulär, kommt aber weniger holprig daher als bei Teil 1 und das reicht vollkommen aus. Schließlich lebt dieser Film von seinen Figuren, den lockeren Sprüchen, der effektgeladenen Action und wie schon gesagt von den unglaublichen Schauwerten.
Del Toro gebührt gleich doppelt Respekt: Einmal weil er nicht auf puren CGI-Overkill setzt sondern diese gekonnt mit handgemachter Action und Puppenelektronik verbindet - und dann bin ich ihm natürlich auch unendlich dankbar dass er dem unsäglichen Wackelkamera-Trend entgegentritt und man hier endlich wieder etwas von den Actionsequenzen erkennen kann! Leider ist das ja eher eine Seltenheit geworden, wie auch der aktuelle Bond-Film zeigt..
Zwei kleine Kritikpunkte noch: FBI-Agent Myers wurde für meinen Geschmack etwas ungeschickt aus dem Film herausgeschrieben (schade dass er nicht mehr dabei ist), außerdem wirkte es auf mich reichlich unrealistisch, wie die Leute mit einem mal angefangen haben Hellboy zu beschimpfen, der kurz zuvor sogar klar sichtbar einem Baby das Leben gerettet hat. Das ein paar Menschen das missverstanden haben könnten mag ja noch angehen, aber praktisch alle? Also ich weiß nicht..
Fazit: "Hellboy II" ist eine tolle Comicverfilmung, keine Frage. Phantasievoller als del Toro kann man einen solchen Stoff nicht umsetzen, wobei der Regisseur es zum Glück auch versteht seinen Figuren Leben einzuhauchen und daneben positiv hervorsticht indem er die Action mal NICHT durch doofes Kameragewackel versaut. Sonderlich tiefgängig ist "Die goldene Armee" sicherlich nicht, aber das schadet dem Film hier keinesfalls. Wer sich einfach mal wieder in ein visuell beindruckendes Märchen entführen lassen möchte ist beim aktuellen "Hellboy" an der richtigen Adresse - wer den ersten Teil mochte braucht sowieso nicht lange fackeln..



"1968 Tunnel Rats"

Uns Uwe ist zurück! Und da auf Herrn Boll bekanntlich Verlass ist hat er wieder einen richtig schlechten Film im Gepäck. Wann der Typ endlich begreift dass er ein hoffnungslos untalentierter Regisseur ist kann ich nicht sagen, zumindest können Videospieler beruhigt aufatmen da sich Boll dieses Mal nicht an einer Game-Lizenz vergriffen hat. Stattdessen versucht er sich allen Ernstes (und ja, "Tunnel Rats" NIMMT sich ernst!) an einem Vietnam-Kriegsfilm, ein Versuch der erwartungsgemäß ziemlich in die Hose geht. Vor allem die erste Hälfte ist wahrhaft grottig geraten, hier werden sozusagen die einzelnen Soldaten etwas näher vorgestellt und ganz Boll-like gestaltet sich das so unterirdisch schlecht dass es fast weh tut. Ich habe gelesen dass die Schauspieler ihre Charaktere selber ausarbeiten durften, ein klares Script gab es also nicht. Auf solch eine Schnapsidee kann auch nur einer kommen, zumindest erklärt es die geradezu lächerlichen Dialoge des Films. Vor allen Dingen ist der jämmerliche Versuch den Figuren Profil zu geben am Ende sowieso für die Katz, denn wenn die Jungs dann eifrig durch die titelgebenden Tunnel krabbeln - dieses Netzwerk aus Gängen unter der Erde gab es damals übrigens wirklich - kann man eh nicht mehr unterscheiden wer da gerade jemanden abmurkst bzw. abgemurkst wird. Wobei die Tunnelszenen dann gar nicht mal sooo schlecht rüberkommen, einige davon fand ich ganz interessant gemacht. Jajaa, man mag es kaum glauben, hier sammelt "Tunnel Rats" wirklich ein paar wenige Pluspunkte. Damit reicht's dann immerhin zur knappen "5", mehr ist aber echt nicht drin. Sicherlich ist Bolls "Postal" (Note 6-) eh nicht zu unterbieten, doch man muss sagen dass sich der Regisseur mit jedem Machwerk wieder alle Mühe auf den Titel "Flop des Jahres" gibt. Ob's bei mir für einen Platz auf dem Treppchen reicht werden wir bald sehen.. Für "1968 Tunnel Rats" gilt derweil definitiv: Absoluter Bollshit!



"James Bond 007 - Ein Quantum Trost"

Zwei Jahre ist es nun her, seit "Casino Royale" (Note 2, hier meine Rezension!) der langlebigen Bond-Reihe neues Leben eingehaucht und eine härtere, realistischere Gangart eingelegt hat. Das hat damals genauso gut funktioniert wie bei "Batman Begins" und auch beim jeweiligen Nachfolger gibt es große Gemeinsamkeiten: Beide Reihen gehen in meinen Augen in die falsche Richtung! Während der Mann im Fledermauskostüm scheinbar jegliches Comicflair abzustreifen versucht, entfernt sich "Quantum of Solace" leider viel zu sehr von der alten Bond-Atmosphäre und damit enttäuschen beide Filme - wenn auch auf hohem Niveau. Meiner Ansicht nach haben sich die Macher verkalkuliert indem sie Craigs fabelhaften Start nicht dahingehend nutzen um wieder mehr typische Bond-Elemente in den Streifen einzubauen, ganz im Gegenteil treibt man die Entfernung von alten Tugenden sogar noch auf die Spitze. Dass "Ein Quantum Trost" völlig untypisch eine waschechte Fortsetzungsgeschichte ist ließe sich ja noch verschmerzen, nur leider fällt die Story samt Umsetzung etwas schwach aus, auch aus dem Bösewicht Dominic Greene hätte man mehr machen können. Die ganze Geschichte um ihn, die geheimnisvolle Organisation sowie Bonds Rachegelüste kommt dann auch für mich etwas zusammenhanglos rüber bzw. war ich wahrscheinlich einfach nur zu doof um jederzeit nachvollziehen zu können wer da nun was warum und wo macht. ^^ Das wäre ja alles noch verschmerzbar, wenn man sich wenigstens an den fulminanten Actionsequenzen erfreuen könnte - doch leider wurden die diesmal größtenteils ziemlich verhunzt. Hektische Kameraschwenks und das allseits verhasste Gewackel sind ja schlimm genug, aber wenn dann in Sekundenbruchteilen ständig zwischen dutzenden Kameraeinstellungen hin und her geschnitten wird, fällt die Orientierung in diesen Szenen mehr als schwer. Was soll ich sagen, wenn man sich an den Stunts, der Action in einem Bond-Film nicht mehr richtig erfreuen kann, ist das schon bitter.. Ich darf Daniel Craig zitieren: "Der Film ist bewusst auf ganz altmodische Weise inszeniert." Ob das stimmt kann ich natürlich schlecht beurteilen, dass ein vollkommen unfähiger Dilettant bei "Quantum of Solace" im Schneideraum saß kann ich dagegen sehr wohl bestätigen!
Bleibt mir nur zu sagen dass die Szenen mit M und Bond mal wieder großartig geworden sind (die Begegnung nachdem sich 007 im Fahrstuhl aus seiner Gefangennahme befreit hat ist einfach nur genial! ^^), Olga Kurylenko als Bond-Girl bezaubernd ist und Daniel Craig einmal mehr hervorragende Arbeit leistet. Das aktuelle 007-Abenteuer ist ein passabler Agenten-Actionthriller geworden, ohne die hektische Kameraführung bzw. den miesen Schnitt wäre ein richtig GUTER Agenten-Actionthriller herausgekommen - wobei die zu starke Abkehr von liebgewonnenen Bond-Traditionen ebenfalls negativ zu Buche schlägt. Besser als die Fünf Filmfreunde kann man es nicht formulieren: "'Quantum' ist ein passabler Bourne-Film, eine überambitionierte 24-Folge, aber ein furchtbarer Bond!" In diesem Sinne, better luck next time..



"New York für Anfänger"

Simon Pegg kennt seit "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" wohl so ziemlich jeder Komödienliebhaber - die beiden durchgeknallten Filme sind sehr zu empfehlen und die sympathisch-trottelig-naive Art von Pegg bleibt einfach im Gedächtnis haften. Dass Pegg auch in eher belanglosen Komödien überzeugen kann beweist nun "New York für Anfänger", in dem er als scharfzüngiger aber erfolgloser Klatschreporter Sidney Young seine große Chance beim renommierten Sharp-Magazin in New York bekommt. Young stellt schnell fest dass seine Auffassung von Journalismus mit der Realität im Big Business nicht viel gemeinsam hat und lernt dass Anpassung und Kompromisse nötig sind um hier Karriere zu machen. Der Story-Verlauf ist nicht gerade originell und der (eher kleine) Romantik-Anteil ist ebenfalls nicht der Rede wert, doch für genügend witzige Situationen und Dialoge ist zum Glück gesorgt und das in Verbindung mit Simon Pegg als Hauptdarsteller sorgt für durchaus vergnügsame Unterhaltung. Sicher, das Drehbuch hätte an manchen Stellen deutlich mehr Biss vertragen können und aus der vielversprechenden Rolle von Jeff Bridges (spielt den Herausgeber des Sharp-Magazins) wäre auch mehr herauszuholen gewesen, aber die Hauptsache ist dass "New York für Anfänger" recht kurzweilig unterhält und nicht langweilig wird. Der Film ist wie die Milchschnitte, er schmeckt leicht und belastet auf keinen Fall. ^^ Ich würde jedoch eher zu einem DVD- als Kinoabend raten, noa.



"So finster die Nacht - Let the Right One in"

Gegen Ende des Kinojahres nochmal eine richtig positive Sneak-Überraschung - so muss das sein! ^^ "Let the Right One in" erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Beziehung zwischen zwei 12-jährigen - dem von seinen Mitschülern gehänselten, in sich gekehrten Oskar und dem mysteriösen Vampir-Mädchen Eli. Zunächst hatte ich schlimmstes befürchtet, muss man sich doch an die sehr ruhige Erzählweise erstmal gewöhnen und da man bei der Sneak ja nicht weiß was da auf einen zukommt, dachte ich erst ein recht langweiliges Thrillerdrama vor mir zu haben. Wie sehr man sich doch täuschen kann.. Einen handelsüblichen Horrorfilm darf man hier ganz gewiss nicht erwarten, auch wenn so manch verblüffend harte (und vor allem richtig gut gemachte!) Szene nicht ausbleibt. Der Film konzentriert sich vielmehr auf Oskar und Eli, deren langsame Annäherung, aufkeimende Freundschaft und zarte Romanze unglaublich schön herausgearbeitet wird und dabei auch oder gerade wegen der kalten Realität, die dem gegenübersteht, so faszinierend wirkt. Seien das die Anfeindungen von Oskars Mitschülern, die brutalen Ausbrüche wenn Elis Vampir-Seite hervorbricht, die oft untoter als Eli wirkenden Erwachsenen oder auch die wunderbar eingefangenen trostlosen Winterlandschaften - hier greifen alle Elemente gekonnt ineinander und ziehen den Zuschauer in seinen Bann. Klarer Fall, viele werden "So finster die Nacht" bestenfalls als behäbig, schlimmstenfalls als langweilig bezeichnen - das passiert eben wenn man sich auf die faszinierend-melancholische Stimmung des Streifens nicht einlassen und vor allem mit der Konzentration auf das Gefühlsleben der beiden Protagonisten nichts anfangen kann. Das ist dann aber wirklich schade, denn selbst wenn man den Film "nur" als traurige Romanze zweier Außenseiter sieht lohnt sich das Anschauen bereits. Um ehrlich zu sein entfaltet sich die volle Wirkung des Gesehenen erst wenn man hinterher länger darüber nachdenkt und sich vor Augen führt wie perfekt die Inszenierung für dieses Thema hier gelungen ist. Auch viel Interpretationsspielraum wird dem aufmerksamen Zuschauer gewährt, denn als Nicht-Buchkenner wird so mancher Aspekt im Film ziemlich vage angedeutet - in meinen Augen ein weiterer großer Pluspunkt! Näher eingehen werde ich auf die "versteckten Ebenen" der Geschichte bzw. seiner Figuren jetzt nicht, das würde zu weit führen und Euch auch zu viel vorwegnehmen.

Oskar: "Wie alt bist Du wirklich?"
Eli: "12. Aber ich bin schon sehr lange 12."


Fazit: Eingebettet in eine faszinierende, traurige Stimmung (hervorragende Kameraarbeit übrigens!) erzählt "So finster die Nacht" eine wunderbare Beziehungsgeschichte rund um Freundschaft, (Vampir-)Bedürfnisse und Einsamkeit. Die ruhige Inszenierung ist nicht jedermanns Sache (sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt! *g*), passt aber hier meiner Meinung nach absolut und auch die naturgemäß derb-blutigen Vampir-Sequenzen fügen sich perfekt in den Film ein. Gerade aufgrund der Tatsache dass genügend Interpretationsmöglichkeiten gegeben werden, man dadurch zum Nachdenken angeregt und eben NICHT alles genaustens erklärt wird, ist die hohe Benotung definitiv gerechtfertigt. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den DVD-Release..



"Max Payne"

Jajaa, das Spiel mit den falschen Erwartungen. Als Umsetzung zweier (übrigens großartiger und für die alte Xbox erhältlicher) Ballerspiele haben wohl viele gehofft dass der Film ebenso vollgestopft ist mit Schießereien samt der kultigen Bullettime (Zeitlupeneffekt ala Matrix). Dem ist aber nicht so. Und was soll ich sagen, sooo schlimm find ich das gar nicht. Sicherlich wären ein paar mehr Actionsequenzen wünschenswert gewesen, aber davon abgesehen entpuppt sich "Max Payne" als durchaus spannende und vor allem optisch absolut stimmungsvolle Kriminalgeschichte. Der irgendwie fast schon künstlich wirkende Look - vor allem mit dem aus dem Game bekannten Schneefall - schaut richtig gut aus und wartet mit prägnanten Locations auf, die ebenfalls des öfteren an die Vorlage erinnern. Dazu passt Mark Wahlberg in meinen Augen perfekt in die Rolle von Max. Die Mischung aus Verbitterung/Trauer, Wut, Schmerz und dem festen Willen den Mord an seiner Familie aufzuklären bzw. zu rächen auch wenn alle anderen das längst aufgegeben haben, bringt Wahlberg gekonnt rüber und dabei ergänzt sich die Figur wunderbar mit der eh schon düsteren und unheilvollen Grundstimmung des Films. Die Story mag mitunter etwas holprig verlaufen und der ein oder andere Charakter hätte besser in die Handlung integriert werden können (z.B. Mona Sax), aber alles in allem hat man sich wirklich Mühe gegeben eine interessante Geschichte zu erzählen. Nicht auszudenken wie ein Uwe Boll das Thema verhunzt hätte.. *schauder* Mein Fazit kann daher nur lauten: "Max Payne" ist eine gute, wenn auch nicht herausragende Spieleverfilmung geworden. Die visuelle Gestaltung sowie der Hauptdarsteller können uneingeschränkt überzeugen, auch an der Story gibt's nur wenig zu mäkeln. Ein paar mehr Actionszenen hätten auf keinen Fall schaden können, die welche hier geboten werden sind aber durchaus cool gemacht. Warum der Streifen von vielen so arg verrissen wird ist für mich nicht nachvollziehbar!



"The Drummer - Die Reise des chinesischen Trommlers"

Die ganze Zeit dachte ich im Kino dass der Hauptdarsteller verblüffende Ähnlichkeit mit dem jungen Jackie Chan hat.. Wie ich hinterher erfahren habe ist das kein Wunder, es handelt sich um seinen Sohn Jaycee. Doch anstatt wie sein Vater mit akrobatischen Kampfeinlagen zu brillieren, geht Chan-Junior hier einen anderen Weg. Er spielt den jungen Draufgänger Sid, der dank einflussreichem Gangster-Papa mit seiner ungestümen Art ohne Probleme überall durchkommt. Bis er mit der Geliebten eines anderen Gangster-Bosses herummacht, erwischt wird und ihm dafür die Hände abgehackt werden sollen. Sein Vater versteckt ihn daraufhin in den taiwanesischen Bergen, wo Sid auf eine Gruppe buddhistischer Zen-Trommler trifft. Jawohl ja, wie der Titel des Films schon verrät geht es tatsächlich um das Thema Trommeln und das gestaltet sich bei weitem nicht so langweilig wie es klingt. Es ist faszinierend den Mönchen bei ihrem konzentrierten Spiel zuzuschauen, die Gruppe strahlt eine angenehme Mischung aus Ruhe, Selbst- bzw. Körperbeherrschung und Rhythmusgefühl aus. Die eigentliche Handlung geht natürlich keine neuen Wege: Sid kann sich anfangs als zappeliger und unbeherrschter Rebell nur schwer in die Gruppe der Zen-Trommler integrieren, lernt dies aber nach und nach und findet somit immer mehr zu sich selbst. Wie gesagt, nichts wirklich originelles, aber einfach nur schön verpackt und vor allem auch sehr gut gespielt! Das Trommel-Thema ist einfach mal was anderes, dazu noch die toll fotografierten Landschaftsaufnahmen und ein äußerst vielversprechender Jaycee Chan, von dem in Zukunft hoffentlich noch einiges zu erwarten ist - mir hat "The Drummer" erstaunlich gut gefallen!


4.1.09 18:58
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Micha (4.1.09 19:21)
Hi Thomas,
von "So finster die Nacht" habe ich einen Trailer gesehen und fand ihn sehr interessant, hatte ihn mir vorgemerkt. Wollte ihn gern im Kino sehen und habe im Internet nachgesehen.. Weder in Bonn noch in Siegen wird er in den Kinos gezeigt, nicht mal im Programmkino. Na klasse. :-o

LGv
Micha


Tiuri / Website (12.1.09 23:19)
@Micha:
Gib die Hoffnung nicht auf, manchmal laufen solche Filme ja auch später noch in Programmkinos oder mal in einer "CineExtra" oder so. Ansonsten bleibt der DVD-Release, bin dann schon gespannt was Du zu dem Film sagst..
A propos, wir müssen echt nochmal 'nen DVD-Abend machen oder so, ist schon wieder so lange her mit dem kultigen Theaterbesuch. ^^
                                                                                                                        

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