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DummDumm bring mir GummGumm





Kurzinhalt:
Larry ist ein ziemlicher Verlierer, der lieber den (erfolglosen) Erfinder spielt anstatt sich einen ordentlichen Job zu suchen. Als seine Exfrau ihm deshalb allerdings die Pistole auf die Brust setzt und droht, ihm die Besuche bei seinem Sohn zu verbieten, handelt Larry und nimmt den Posten eines Nachtwächters im naturhistorischen Museum an. Nach einer kurzen Einführung und dem Aushändigen einer Regel-Liste durch die drei in Pension gehenden bisherigen Nachtwächter muss Larry seine erste Schicht bereits allein bewältigen. Während er in Erwartung einer ruhigen Nacht schon bald eindöst, erwachen sämtliche Exponate des Museums zum Leben. Und das Nacht für Nacht...

Meine Meinung:

Mein letzter Kinofilm im Jahr 2006 - zum Glück war's kein Reinfall. *g* Schon der Teaser-Trailer des Films schürte die Vorfreude enorm, ich erwartete eine locker-leichte Komödie mit einem meiner liebsten Ulkvögel, Ben Stiller. Und genau das bekommt man als Zuschauer auch geboten.

Die Story ist zugegebenermaßen recht dünn, aber ausreichend um ein funktionierendes Drumherum zu bilden um das im New Yorker "Museum Of National History" ausbrechende Chaos. Schon die Einführung - Vorstellung der Charaktere und der Situation Larrys - wird angenehm knapp gehalten, um rasch zur ersten Nachtschicht überzugehen und damit zum Erwachen der Museums-Exponate. Im folgenden dreht sich eigentlich alles um Larry und seine Auseinandersetzungen beispielsweise mit Löwen, Attila dem Hunnen oder dem frechen Äffchen Dexter, das Larry ein ums andere Mal zur Weißglut bringt. Besonders hervorstechen können die Miniaturausgaben von Cowboy Jedidiah und dem Römer Octavius, dargestellt von Owen Wilson und Steve Coogan. Wilson ist ja ein Dauerpartner von Ben Stiller und auch hier vermag er den Film mit seiner unnachahmlichen Art sehr zu bereichern. Eine weitere Nebenrolle hat Robin Williams inne, leider bleibt sein Part als Wachsfigur des Ex-US-Präsidenten Theodore Roosevelt recht blass und außer einigen guten Ratschlägen für Larry hat seine Figur nicht viel beizutragen. Schade, aber verschmerzbar, denn im Mittelpunkt steht schließlich Ben Stiller und DER kann wie üblich voll überzeugen als liebenswerter Loser, der letztlich nicht nur für seinen Sohn zum Helden wird. Ohne zu viel verraten zu wollen geht es im Verlauf des Films noch um die Rettung von ausgebüchsten Ausstellungsstücken (welche bei Sonnenaufgang draußen zu Staub zerfallen würden) und um das Verhindern eines verheerenden Diebstahls im Museum.

Einiges erinnert dabei (auch dank der Mitwirkung von Robin Williams) an "Jumanji", allerdings gestaltet sich die "lebendige Geschichte" im Museum noch ideenreicher. Allein das T-Rex-Schoßhündchen ist schon genial, aber auch der Konflikt mit Attila dem Hunnen, der mit seinen Gefolgsleuten am liebsten Streckbank für Larry spielen würde, oder die Szenen mit Dexter dem Äffchen (die Ohrfeigen! *lol*) sind stets äußerst amüsant. Einzig negativ kann man der Story ihre im späteren Verlauf zu konventionelle Abarbeitung ankreiden, da fehlt eindeutig der Biss und Regisseur Shawn Levy hätte vielleicht einen Tick weniger auf alteingetretenen Family-Entertainment-Pfaden wandeln sollen. Aber gut, kein Film ist halt vollkommen. Dafür stimmt wenigstens das Tempo, denn aufgrund des zahlreichen menschlichen sowie tierischen Museumsinventars, das nachts für ein heilloses Durcheinander sorgt, legt der Streifen eine angenehme Dynamik an den Tag. Der Rest wird ganz einfach von Ben Stiller getragen, der auch über die fehlende Logik hinwegsehen lässt. Na ja, sicherlich fragt man sich während des Zusehens z.B. ganz automatisch wie die nächtliche Erwachung des Museums über all die Zeit für die Außenwelt unbemerkt bleiben konnte oder wie viel Kaffee Larry zu sich genommen haben mag um offensichtlich ohne größere Schlafpausen auszukommen - doch das ist alles unerheblich für den Spaß, den man hier geboten bekommt.

Tricktechnisch gibt es nichts zu bemängeln. Egal ob Löwen, Affen, ein Dinosaurierskelett oder Miniaturmenschen, die Special-Effects sind auf dem aktuellen Stand der Zeit und machen das Konzept des Films ja überhaupt erst möglich. Vor zehn Jahren oder so wäre dieser Film wohl in ansprechender Form noch nicht realisierbar gewesen.

Fazit:
"Nachts im Museum" ist eine anspruchslose, kunterbunte Abenteuerkomödie für die ganze Familie. Es macht Laune dem wie immer sehr sympathischen und witzigen Ben Stiller beim Umgang mit dem Chaos zuzuschauen, welches nachts an seiner Arbeitsstätte im Museum entsteht. So pfiffig die Idee des Films auch ist, leider wurde sie in meinen Augen nicht durchgehend originell umgesetzt, wohl aus Rücksicht auf das angepeilte Publikum - Family-Entertainment halt. Das ist schade und verwehrt dem Streifen eine höhere Benotung, jedoch bleibt unter'm Strich trotzdem eine lohnenswerte Komödie übrig. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und den Kinobesuch alles andere als bereut.
4.1.07 19:46
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


E r i C (6.1.07 21:14)
den will ich auch ma sehen, mir gefällt die werbung um den film[trailers...]

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